Tarifvertrag tv friseurhandwerk

  • Uncategorized

Die Sozialpartner haben hohe Erwartungen an 2020. Die wichtigsten Themen des sozialen Dialogs sind nach wie vor der Abschluss eines neuen Sozialabkommens, Verhandlungen über den allgemeinen Tarifvertrag, nachhaltige Renten und eine Reform des Lohnsystems. Der für Arbeit zuständige Minister erkennt eine verlängerte Gültigkeit des gesamten oder eines Teils des Tarifvertrags mit einer Entscheidung an, die im Amtsblatt der Republik Slowenien veröffentlicht wird. Zweitens hat das ESSS eine Quasi-Verhandlungsfunktion (wenn auch nicht Tarifverhandlungen im eigentlichen Sinne), was bedeutet, dass “Sozialvereinbarungen”, Lohnpolitische Vereinbarungen und andere dreiseitige Vereinbarungen in seinem Rahmen ausgehandelt werden. Vereinbarungen auf Industrieebene müssen beim Arbeitsministerium registriert werden. Seit der Verabschiedung des neuen Tarifvertrags im Jahr 2006 wurden seit Januar 2019 rund 48 Vereinbarungen des öffentlichen und des privaten Sektors registriert, obwohl nicht alle kürzlich aktualisiert wurden. Neben Vereinbarungen über bestimmte Industriezweige wie die Lebensmittelindustrie, die Metallindustrie und die Textilindustrie gibt es auch eine Vereinbarung über kleine Unternehmen, die ein breites Spektrum von Sektoren abdeckt. Das Arbeits- und Sozialgerichtsgesetz (Zakon o delovnih in socialnih sodi`ih) sieht in Artikel 5 vor, dass das Arbeitsgericht für die Entscheidung über individuelle (und kollektive) Arbeitsstreitigkeiten zuständig ist. Zu den behandelten Aspekten gehören Arbeitsverträge; Rechte, Pflichten und Pflichten, die sich aus dem Arbeitsverhältnis zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber oder seinen Rechtsnachfolgern ergeben; Rechte und Pflichten, die sich aus den Beziehungen zwischen dem Arbeitnehmer und dem nutzerunternehmen ergeben; das Einstellungsverfahren; gewerbliche Schutzrechte und -verpflichtungen, die sich aus dem Arbeitsverhältnis ergeben; Arbeit von Kindern unter 15 Jahren; Arbeit von Auszubildenden, Schülern und Studenten; Stipendien; freiwillige Lehrlingsausbildung; und andere gesetzlich festgelegte Fragen. Jüngsten qualitativen Untersuchungen (Stanojevic und Kanjuo Mrela, 2014) zufolge decken eine Reihe kürzlich geänderter Tarifverträge einen engeren Themenbereich ab als zuvor. Themen wie allgemeine und berufliche Bildung oder Work-Life-Balance sollen beispielsweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Nachdem das ehemalige Amt für Chancengleichheit vorgeschlagen hatte, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber die Chancengleichheit in den Tarifverhandlungen berücksichtigen sollten, richtete der ZSSS (der größte Gewerkschaftsverband Sloweniens) im Mai 2005 ein Schreiben an alle sektoralen Gewerkschaften, in dem sektorale Gewerkschaften aufgefordert wurden, im Einklang mit der Initiative zu handeln und besonders sensibel in Bezug auf mögliche Gründe/Faktoren des geschlechtsspezifischen Lohngefälles zu sein.

×