Musterhäuser innsbruck

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Innsbruck, das an der Kreuzung mehrerer wichtiger Handelswege gegründet wurde, war seit dem Spätmittelalter Residenz von Herzögen, deutschen Königen und Kaisern, die ihre Spuren in Form prächtiger Gebäude hinterlassen haben. Im alten Teil, in der Arkade Herzog-Friedrich-StraRe, befindet sich ein spektakulärer Balkon mit einem vergoldeten Kupferdach, das Kaiser Maximilian um 1500, das weltberühmte “Goldene Dachl”, errichtet hat. Er beauftragte auch die prächtigen Skulpturen namens “Schwarze Mander, oder schwarze Figuren, die als sein Kort entworfen wurden (28 Bronzestatuen, die größer als das Leben waren, die erste im Jahre 1502, die Vorfahren, Verwandte und politische Beispiele des Kaisers darstellten – sie wurden nach Modellen von so bedeutenden zeitgenössischen Künstlern wie Albrecht DUrer gemacht), eine nie fertige Leistung, die schließlich in der Hofkirche (1 553-1563 gebaut, um das Grab untergebracht) um den leeren Kenotaph errichtet wurde. Erzherzog Ferdinand 11 ließ das Schloss Ambres südlich von Innsbruck zu einer fürstlichen Renaissanceresidenz ausdehnt, in der eine der größten Universalsammlungen eines Fürsten aus dem 16. Jahrhundert untergebracht war. Neben dem Dom zeugen zahlreiche Abteien und Klöster rund um die Altstadt vom geistlichen Leben Innsbrucks. Das ehemalige Franziskanerkloster, das nach der Hofkirche erbaut wurde, beherbergt heute das Tiroler Volkskunstmuseum, eine der bedeutendsten Sammlungen volkstümlicher Kunst und Kunsthandwerk in Europa. Die Hofburg, eine Burg der Habsburger aus dem Mittelalter, wurde unter Maria Theresia zu einer monumentalen Barockresidenz umgestaltet. Innsbruck gehört zu den wenigen europäischen Großstädten mit hochalpinen Bewohnten. Es scheint, als ob die rauen und meisten schneebedeckten Berge der Nordkefte direkt hinter dem ,Goldenen Dachl” aufsteigen. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Bezirk Innsbruck auch einen wichtigen Teil des Karwendel-Alpenparks einnimmt, eine natur- und unberührte Region, die insgesamt elf Schutzgebiete mit unterschiedlichen Schutzkriterien umfasst, erhalten geblieben ist.

Die Organisation der Schutzgebiete entspricht weitgehend der eines Nationalparks (höchster gesetzlicher Standard in Bezug auf den Naturschutz in Tirol) mit einem Kerngebiet im Zentrum und einer Pufferzone im äußeren Bereich. Die Berge, die Innsbruck umgibt, sind zu Touristenattraktionen geworden und stellen damit eine wichtige wirtschaftliche Ressource für die Stadt dar. Früher, oder zumindest seit dem Spätmittelalter, wurde jeder Teil Innsbrucks, der auf durchschnittlichbergiger Berghöhe lag, mit Almen (wie z.B. der Hdftinger Alm) kultiviert und in Kooperation gearbeitet, ein wichtiger Teil des Nahrungsbedarfs der Bürger konnte auf diese Weise befriedigt werden. Der Alpenpark Karwendel versorgte die Stadt seit mindestens 1486 mit Trinkwasser.

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