Kollektivvertrag dienstleistung und gewerbe

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Voraussetzung für Arbeitskampfmaßnahmen zur Erzielung eines Tarifvertrags ist, dass die Gewerkschaft den ausländischen Arbeitgeber zunächst über die Bestimmungen in den geltenden Tarifverträgen, auf die ihre Forderungen beruhen, benachkommt. Die betreffenden Tarifverträge müssen bundesweit gelten und zwischen den repräsentativsten Arbeitnehmerorganisationen und den Arbeitgeberorganisationen abgeschlossen worden sein. Die finnische gesetzgebung schreibt keinen Mindestlohn vor. Mindestlöhne sind in branchenspezifischen Tarifverträgen festgelegt. Darüber hinaus werden Tarifverträge genutzt, um beispielsweise beschäftigungspolitische Gründe, Gehaltserhöhungen und Regelungen für Arbeitszeiten, Überstunden, Wochenferien sowie Abend- und Wochenendarbeit zu vereinbaren. Das Gesetz (Kapitel 7 des Arbeitsgesetzbuches) sieht zwei Arten von Dokumenten vor, in denen die Ergebnisse der Tarifverhandlungen konsolidiert werden: der Tarifvertrag (“soglasheniye”) und der Tarifvertrag (“kollektivny dogovor”) (Kapitel 7 Arbeitsgesetzbuch). Die Tarifverträge werden zwischen Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf Bundes-, Landes- und Gebietsebene sowie auf der Ebene einer bestimmten Branche geschlossen. Ein Tarifvertrag innerhalb einer bestimmten Branche kann auch auf Bundes-, Landes- und Gebietsebene geschlossen werden. Der Tarifvertrag legt die Arbeitsbedingungen nicht nur in der Industrie, sondern auch zwischen staatlichen (und regionalen) Arbeitnehmern und Arbeitgebern fest.

Der kommerzielle Tarifvertrag gilt für Unternehmen, die im Einzelhandel, Großhandel, Agenturtätigkeiten, Kioskhandel, Tankstellenaktivitäten, Einzelhandels- und Supportaktivitäten oder maschinenvermietet sind. Die Vereinbarung gilt für Arbeitnehmer, die unter das Arbeitszeitgesetz fallen. Das Arbeitsgericht führt auch eine Verhältnismäßigkeitsprüfung durch, um festzustellen, ob das Ziel, das die Gewerkschaft mit dem Rechtsstreit zu erreichen versucht, die getroffenen Arbeitskampfmaßnahmen rechtfertigt. Die Regeln des Arbeitskampfes sind nicht in den Rechtsvorschriften verankert, sondern beruhen auf einer umfassenden Rechtsprechung des dänischen Arbeitsgerichts. In Dänemark haben die Arbeitnehmer weitreichende Rechte auf Arbeitskampf- und Solidaritätsmaßnahmen. Zur Unterstützung eines bestehenden Streits werden Solidaritätsmaßnahmen eingeleitet.

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